Rund um den Hund

Hundezubehör? Was nehme ich mit ins Ausland? – Generell sind die Einstellungen der meisten Hundebesitzer verschieden. Und das ist auch gut so. Hat man jedoch ein kleines Auto und schon kaum Platz für sich selber, sollte man dann doch das Tier Tier sein lassen und auf unnötigen Schnickschnack verzichten. Für uns war es wichtig, dass unsere beiden einen festen Platz haben. Dazu haben wir uns eine faltbare Hundebox besorgt, die nicht nur für Sicherheit bei der Fahrt sorgt, sondern auch an den Grenzen sehr sinnvoll bei uns war. Hier ein kleiner Tipp: Die meisten faltbaren Hundeboxen verfügen über eine Plastikführung, welche uns nach 2 Wochen bereits kaputt gegangen ist. Diese kann man leicht durch ein Metallrohr ersetzten und hat während der Reise Ruhe. Das Wasser für die Hunde ist in einem überlaufsicheren Napf. Sehr wichtig, da man sonst auf schlechten Straßen mehr Wasser auf dem Boden, als im Napf hat. Außerdem sollte man eine Zeckenzange mitnehmen. Nicht zu vergessen ist eine Befestigung des Hundes am Auto. Hier sollte man sich im klaren sein, wie viel Spielraum der Hund um das Auto haben soll. Hat man zwei Hunde sollte die Befestigung im oberen Bereich erfolgen. So verheddern sich die Leinen nicht ständig. Sollte mal ein Floh auf dem Hund sein, kann es sehr unangenehm werden, wenn dieser auf den Mensch überspringt. Also Flohpuder nicht vergessen 🙂

Impfungen? Wenn ja was und wie viel? – Generell gilt, dass der Hund oder das Tier nicht zu sehr mit irgendwelchen Impfstoffen vollgepumpt wird. Hier sollte man sich nicht nur auf den Tierarzt verlassen, der einen finanziellen Hintergedanken pflegt. Wichtig sind nur zwei Impftypen. 5-fach Impfung und die Tollwutimpfung mit samt Tollwut-Titter-Bestimmung. Mit diesen Stempeln in den Pässen sind wir überall ohne Probleme durch. Ist eine Impfung im Ausland nötig, kann man viel Geld sparen. In Marokko bezahlten wir weniger als die Hälfte an Impfkosten!

Hundereisepass? Probleme bei Grenzübergänge? – Der EU-Impfausweis ist das einzige Dokument, das wir den Grenzarbeitern vorgezeigt haben. Übersetzungen in Landessprache waren nie notwendig und ein Tierarztcheck 10 Tage vor Einreise ist wohl nur ein Hirngespinst, das im WWW kursiert. Mit aktuellen Stempeln im Pass, den sowieso niemand entziffern kann, sind wir immer ohne Probleme in andere Länder eingereist.Meist wurden die Hunde, sowie ihre Pässe nicht kontrolliert. Es wurde nur gefragt, ob denn alles vorhanden und aktuell wäre.

Veterinär?Gibt es die auch in Albanien? – Jedes Land, das wir besucht haben, verfügt über Veterinäre. Und die meisten arbeiten mit europäischen Standards. Wir waren erstaunt wie professionell der Tierarzt unsere Chica nach einem Angriff in Marokko genäht hat. Ohne Narkose und mit sterilen Werkzeug, wurde die Wunde genäht und der Hund bekam keinen zusätzlichen Stress durch unnötige Narkose, zusätzliche Medikamente oder etc..

Futter – In größeren Geschäften gibt es überall Hundefutter. In einigen Länder ist jedoch der Preis 3 oder 4 mal so hoch wie bei uns. Außerdem ist die Auswahl sehr gering. Das liegt daran, dass zum Beispiel Hunde in Russland nur von den täglichen Essensresten leben. Sollte man mal kein Futter haben, kann man genauso einfach mehr kochen und die Hunde damit füttern. Und Fleisch und Knochen gibt es sowieso überall 🙂 Spezialfutter für bedürftige Hunde sollte somit ausreichend von zu Hause mitgenommen werden.

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