Reservebankdrücker

Manuelle Seilwinde (Ratsche) – Groß, schwer und sperrig. Wäre uns irgendetwas irgendwo passiert, so wären immer Menschen zur Stelle, die Einem raus helfen. Szenario Wüste, Steppe, Strand: Gibt es einen Baum oder einen Pfosten, an dem die Ratsche greifen kann? Oft ist es nicht der Fall…

Generator (Stromerzeuger) – Ein gut gemeinter Tipp, leider aber ein Griff ins Klo! Schwer, nimmt viel Platz weg und man braucht zusätzlich einen Benzinkanister. Außerdem ist er so laut, dass man entweder ein 100 m langes Stromkabel braucht oder Kopfhörer. Bei direkten Nachbarn für uns eh ein NO-GO. Damit eher was für Egocamper!

Mehrfachadapter – Auf den ersten Blick eine gute Lösung. Dieses Teil konnte zwar alles, jedoch nicht gut. Nach einiger Zeit versagten die ersten Adapter…

Medikamente – Viel zu viele mitgenommen. Landesspezifische Medikamente sind oft günstiger und wirksamer. Man kann sich in jeder Apotheke beraten lassen und im Internet nachlesen. Wir benötigen keine lebensnotwendigen täglichen Pillen, so dass ein Großvorrat für uns unnötig wäre.

Pavillon – Von der Idee her genial, in der Praxis keine Anwendung bekommen. Da wir keine Campingplatzhocker sind und unserer Stellplatz meistens nach einem Tag wechseln, ist der Nutzen gleich null. Zudem schwer und platzbedürftig.

Reiseführer – Teuer, schnell überaltert und schwer. Mit einer guten App oder einem Ebook lässt sich einiges mehr erfahren! Und Internet findet man auch überall.

Akkubohrer – Wofür habe ich den mitgenommen? Ab und zu hätten wir in gebrauchen können, haben aber auf alternative Methoden wie Nagel und Hammer gewechselt 🙂

eine große Batterie – 210 Ah ist ein schöner Speicher für fast 10 Tage freies Stehen. Jedoch besteht das Risiko, dass die Batterie kaputt geht und man erst mal ohne Strom auskommen muss. Wir haben eine Varta Gelbatterie, die knapp 80 kg wiegt. Das muss man erst einmal auf der anderen Seite ausgleichen. Besser: zwei 90-110Ah Batterien! So verteilt sich das Gewicht besser im Auto und die Batterien lassen sich durch das Solar einfacher und schneller Laden.

Toilettenchemie – Teuer, nicht überall erhältlich und umweltschädlich. Sind das drei Kaufargumente? Für uns nicht. Wir benutzen Essig, welcher den Geruch reduziert.Große Geschäfte und Papier kommen bei uns nicht ins Klo. Da kann man auch zur Not ohne Gewissensbisse die Toilette leeren. Es sei denn pinkeln in der Natur ist verboten…

Kleidung – Viel zu viel mitgenommen. Viel nach Hause geschickt und dafür bezahlt. Besser ist es wohl mit wenig los zu fahren und unterwegs brauchbares zu kaufen. So hat man auch gleich mehr Platz für Kleidungssouvenirs von unterwegs. Die Hosen, T-Shirts und Schuhe kann man auch nach Jahren zu Hause wieder kaufen, wenn man diese vermisst. Babuschen aus Marokko oder eine Schuba aus Russland sind da nicht so oft im Angebot 🙂

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