Fragen von Michael und Anja

Hier unsere Antworten zu Micha´s und Anja´s Fragen

  1. WO KÖNNTET IHR EUCH VORSTELLEN IN EINEM HAUS OHNE RÄDER UNTER´M BAUCH ZU LEBEN?

Eigentlich können wir uns gar nicht mehr vorstellen ohne unser „Haus auf 4 Rädern“ zu leben. Da wir allerdings noch am Anfang unseres Lebens stehen, ist es uns fast nicht möglich ohne einen – wenn auch nur vorübergehenden – festen Wohnsitz auszukommen. Schließlich müssen auch wir unser Geld irgendwie verdienen, um ein flexibles, von Abenteuern erfülltes Leben im Womo leben zu können. Leider gibt es bisher noch keine Rente ab 25…

Nachdem wir aber nun schon einige Länder und Kontinente bereist haben, können wir uns derzeit kein dauerhaftes Leben in einem anderen Land außer Deutschland vorstellen.

  1. GIBT ES EINEN GEGENSTAND, DEN ICH EUCH AUF KEINEN FALL WEGNEHMEN DARF?

Es sind mit Sicherheit einige Dinge, die wir dauerhaft benötigen, allerdings wären wir über den Verlust unseres alten Netbooks sehr traurig. Denn ohne dies würde der Kontakt zu Familie und Freunden vermutlich noch schneller verloren gehen. Außerdem wäre ein Leben ohne unser kleines, schwarzes Kärtchen nicht so abenteuerreich und weitläufig geworden. Diese würden wir auch nur ungern entbehren.

  1. WO WAREN DIE TOILETTEN AM SCHLIMMSTEN?

Wir sind zu richtigen „Heimsch******“ geworden, nachdem wir den ultimativen Trick kennengelernt haben (den verraten wir hier jetzt nicht). So sind uns die Zustände der Toiletten eher egal. In der Regel leeren wir dort nur unser Klo und dafür muss es nicht sehr reinlich sein. Jedoch sind uns einige skurrile Toiletten in Erinnerung geblieben:

-die Steh-Hock-Klos in Marokko (teilweise auch in vielen anderen südlichen Ländern), wo man sich fragt, wie Frauen in ihren zehnlagigen Gewändern da noch das Loch treffen sollen, wenn nicht mal ich das ohne schaff,

-das albanische Steh-Hock-Klo, dass auch als Duschabfluss diente und

-die Plumpsklos in Russland, Kasachstan und teilweise auch im Baltikum, bei denen du zwar nicht riechst, aber deutlich sehen kannst, welchen Termin der Vorgänger hatte…

  1. WIE LAUTET DER „DÜMMSTE“ SPRUCH ZU EUREM FAHRZEUG?

So richtig dumme Sprüche haben wir zum Glück noch nicht hören müssen. Meistens sind es eher positive Rückmeldungen, die wir bekommen.

Eine Aussage von einem Österreicher ist aber doch noch in unserem Gedächtnis vorhanden. Man muss kurz erwähnen, dass dieser ein Gefährt in Concorde-Größe und -Ausstattung hatte. Bei dem Thema Strom und Stromverbrauch kamen wir auf die Größe unserer Batterie zu sprechen. Seine Antwort: „Ihr habt NUR eine 210Ah Batterie verbaut?!“…

  1. WOHIN MÖCHTET IHR ZU ZU GERNE MAL REISEN?

Das ist eine Frage, die wahrscheinlich jeder Reisende gleich beantworten würde: überall hin! Aber vor allem dahin, wo wir bisher noch nicht waren. Wir wollen gerne jeden Kontinent in seiner Einzigartig- und Vielfältigkeit kennenlernen. Insbesondere sind dies zur Zeit Südostasien, Australien und Amerika!

  1. WAS FRÜHSTÜCKT IHR GEWÖHNLICH?

In der Regel frühstücken wir immer das Gleiche. Es gibt frisch gemahlenen Kaffee und selbstgebackenes Brot. Das einzige was variiert, ist der Belag, der meist herzhaft ist oder durch ein Ei (in verschiedenen Zubereitungsarten) ergänzt wird. Ist das Brot mal aufgegessen und wir hatten keine Lust, neues zu backen, gibt es rostige Ritter, Pancakes oder Bline (russ. Pfannkuchen) mit wahlweise Schmand, Zimt und Zucker oder Marmelade.

  1. GEHT IHR HÄUFIG AUSWÄRTS ESSEN?

Nein! Besser gesagt: selten. Wenn wir in einem Land sind, wo es günstige Preise gibt, die einen quasi einladen zum Essen außer „Haus“, dann schon. Bei manch einer Städtetour bevorzugen auch wir ein günstiges Restaurant. In der Regel kochen wir aber selbst. Eine besondere Ausnahme waren Russland und Kasachstan. Da wir hier ein erhöhtes Reisetempo eingeschlagen hatten und die meiste Zeit am fahren waren, haben wir hier öfters gut und sehr günstig auswärts gegessen.

  1. WART IHR IN EINEM „GASTLAND“ MAL IN EINER FAMILIE EINGELADEN?

Ja, dies kommt bei uns häufig vor. Wir fahren nicht immer auf den Hauptstraßen, so dass man näher an die Menschen herankommt. Dies passierte uns meist nur in Ländern, deren Einwohner nicht im Luxus leben. Marokko, Kasachstan, Russland fallen da besonders auf.

Diese Aufenthalte in den Familien sind für uns immer wieder etwas besonderes. So lernen wir das Land und die Kultur, aber vor allem wunderbare Menschen aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Von hier nehmen wir die meisten Eindrücke und Erfahrungen mit.

  1. LERNT IHR EINHEIMISCHE MEHR KENNEN, ALS NUR FÜR EIN „HALLO“?

Wie oben schon gesagt: ja! Und dies liegt im besonderen daran, dass wir beide mehr als nur zwei Sprachen sprechen. Denn meist ist die Sprache eine große Barriere zwischen den Menschen. Natürlich durften auch wir uns schon mit Händen und Füßen unterhalten. Wenn man will, dann findet man immer eine gemeinsame Sprache!

  1. ERINNERT IHR EUCH AN EINEN BESONDEREN GERUCH?

An einen? Wir erinnern uns bestimmt an tausende Gerüche!

Jedes Land und jede Stadt hat einen eigenen Geruch. Meist bleiben einem die negativen leider mehr in Erinnerung als die positiven Gerüche.

Johann konnte den Ort, an dem sein Onkel wohnt und er als Kind oft war, am Geruch identifizieren. Dieser Geruch war auch heute noch vorhanden und versetzte in sofort in seine Kindheit zurück.

  1. HABT IHR EINEN GANZ BESONDEREN WUNSCH?

Wünsche haben wir viele, aber für das Reisen wünschen wir uns visumsfreie Länder und offene Grenzen auf der ganzen Welt :)

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