We are back

Und das seit Samstag, den 8. November 2014.

Nach 390 tagen kehren wir zurück nach Hümmerich!

 

Jetzt stecken wir im Chaos, der Dinge, die man im Auto nicht hat, braucht oder auch gar nicht vermisst 🙁 😉

Wir grüßen Euch aus Hümmerich

Jenny und Johann mit Chica und Balu

Wohin hat es uns verschlagen?

Nachdem wir aufregende Tage in Dresden verbracht hatten, führte uns der Weg nach Tschechien. Prag stand auf unserem Plan. Dort angekommen, voll mit vielen Eindrücken von Dresden, reizte uns ein Standrundgang sehr wenig. Mit den Hunden spazierten wir aber am Ufer der Moldau entlang bis ins Zentrum. Hier wurden wir von Touristenströmen gezogen und geschoben. Es dauerte nicht allzu lange bis wir den Rückweg einschlugen. Es war einfach zu viel Aktion in der letzten Zeit.

So beschlossen wir in die Wildnis zu fahren. Und da Tschechien viele Seen zu bieten hat, fanden wir hier und da ein ruhiges Plätzchen, ganz nach unserem Geschmack. Wir konnten uns erholen und vertrieben ein wenig die Zeit bis zu unserem Treffen mit Lothar und Dagmar mit Harley, die wir in Marokko kennengelernt haben.

Am späten Freitag Nachmittag trudelten wir gemütlich in Hartkirchen bei den dreien ein. Wir wurden herzlichst empfangen, mit selbstgebackenen Waffeln, welch ein Schmaus nach einem Jahr Abstinenz 😉

Es wurden lange Tage mit ausreichend Gesprächsstoff und Alkohol. Langeweile kam nie auf. Spaziergänge an Inn und Badesee waren toll, das Hundetraining hilfreich für alle und auch die Erzählungen der vielen Abenteuer, die jeder von uns erlebt hat, gingen nie aus.

Wir verbrachten wundervolle Tage und wurden so richtig verwöhnt! Das Essen war fantastisch. Auch die Hunde haben sich sauwohl gefühlt. Vor allem Harley und Balu sind dicke Freunde geworden.Es war eine Zeit, die wir nicht so schnell vergessen werden und freuen uns riesig, wenn wir die 3 aus Bayern wiedersehen werden!

So ging es dann nach Österreich, denn hier erwarteten uns schon die nächsten. Gitty und Manfred mit Dusty wollten uns auf der Caravan Messe in Wels treffen. Dies hat auch super geklappt. Wir verbrachten einen tollen Abend mit Erzählungen aus den Urlauben der beiden und unseren Geschichten. Beim Frühstück konnte sich keiner so wirklich losreißen, obwohl Messe und Weiterfahrt ruften. Auch hier wird ein Wiedersehen anstehen, denn noch sind nicht alle Geschichten erzählt.

Ende Oktober findet in Zug die ZugerMesse statt, auf der wir letztes Jahr unsere Reise quasi begonnen haben. Ja, man glaubt es kaum, aber wir sind schon über 365 Tage unterwegs und gehen noch keine getrennten Wege, trotz der engen Verhältnisse 😉

Auch dieses Jahr wollen wir uns einen Groschen dazu verdienen und so sind wir auf dem Weg nach Zug und besuchen unterwegs noch weitere Bekannte.

Wir freuen uns auf die nächste Zeit und grüßen Euch von der deutsch-schweizerischen Grenze.

Jenny und Johann mit Hundies

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Mal wieder was zum gewinnen

Das Spiel ist schnell erklärt. Unten seht ihr zwei Bilder. Schreibt als Kommentar zum Blog wie viele Fehler ihr aufzählen könnt (als Zahl). Das Gewinnspiel geht bis Sonntag und unter allen richtigen Lösungen verlosen wir 3 Preise. Also viel Spaß bei der Fehlersuche 🙂

wsdfHier die Auflösung (10 Fehler)

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Wir gratulieren Andy und er darf sich in der nächsten Zeit auf Post freuen.

 

Ausreise die Zweite :)

Irgendwie hat uns in letzter Zeit die Schreibfaulheit eingeholt. So fragten wir uns beide wer den nächsten Blogeintrag schreiben soll. Ich (Johann) hab dann endlich heute nach ein paar Kreativitätstropfen (Ruby Portwein) den Reiz gefunden wieder mal was auf das digitale Papier zu schmieren. Wir haben uns auch das erste mal mobiles Internet gegönnt und nicht schlecht gestaunt wie schnell doch 25 MB aufgebraucht werden 🙂 Naja so sitze ich hier und kann nicht nachschauen wie lange es her ist, dass wir etwas veröffentlicht haben. So viel zu jetzt. Und das geschah in der letzten Zeit:

Dresden stand auf unserem Programm und wir waren dieses mal nicht alleine.Denn Kerstin ließ uns ein Lächeln auf unsere Gesichter zaubern und besuchte uns für vier Tage in dieser wundervollen Stadt. Vorweg genommen: die Zeit verflog viel zu schnell. Wir hatten vieles zu erzählen und Kerstin hatte nicht gerade weniger in der letzten Zeit erlebt. Kerstin ist übrigens meine damalige WG- Mitbewohnerin und somit noch ein Lichtblick aus dem Studentenleben 🙂

So folgten wir den touristischen Pfaden und hatten echtes Glück mit dem Wetter. Die Wahrzeichen der Stadt und das Treiben der Studenten zeigten ihre Wirkung. Alleine die Neustadt, die für uns eher wie eine Art Pub, Restaurant, Imbissbude und vegetarische Hochburg erschien, ist einfach unvergleichlich. Die 40 000 eingeschriebenen Studenten in Dresden verleihen diesem Teil der Stadt das, was uns doch in Koblenz ein wenig gefehlt hat. Hier kann man das Studentenleben voll und ganz ausleben. So scheint es 🙂 Zwischendurch trafen wir uns Abends mit Kathi und Martin. Wir gingen Billard spielen, saßen an der Lieblingsecke von den beiden, tranken, quatschten und besuchten die 18er WG. Also alles in einem ein sehr angenehmes Dasein. Außer die WG. Aber das muss und kann ja jeder für sich frei entscheiden.

Die Altstadt dagegen mit den historischen Gebäuden (die meistens neu aufgebaut) wie die Frauenkirche, der Semperoper, Zwinger etc. ist Kontrastreich und mindestens einen Besuch wert. Die Elbe dient sozusagen als Grenze zwischen diesen beiden Welten. Wir wählten als Kontrastprogramm die Aufführung „Carmen“ in der Oper und die berühmte Rakete im Rosis 🙂

Nachdem wir uns mit Kerstin verabschiedet haben und das selbe auch mit den beiden Ex-Weltenbummlern auch über das Herzen brachten machten wir uns wieder auf ins Ausland. Vorher besichtigten wir noch eine Attraktion in der sächsischen Schweiz, den Lilienstein. Das beste an der Geschichte ist nicht der Berg, der aus dem Nichts auf einem Feld steht. Es ist viel mehr die Tatsache , dass wir uns zum zweiten Mal in Deutschland festfuhren. Auf unserer gesamten Reise ist das noch nie passiert und hier in der Offroad-Republik Deutschland durften wir also buddeln 🙂 Bei zweiten Festfahren half dann am Ende nur noch das Ablassen des Reifendruckes.

Aus Deutschland fuhren wir dann mit gemischten Gefühlen. Prag reizte uns mehr als das „nach Hause“ kommen. Was sich jedoch als ein Schuss nach hinten heraus stellte. Die Stadt ist schön und das Flair definitiv besonders. Aber nach einer Woche Dresden war das einfach zu viel für uns. So viele Touristen (wir wissen: wir sind auch welche :)) haben wir selten auf einem Fleck erlebt. Und somit hieß es für uns: Prag doswedanja und Natur hola. So tröddeln wir im Moment durch Tschechien entlang der Moldau und haben sehr schöne Plätze gefunden aber irgendwie freuen wir uns doch auch mal bald zu arbeiten 🙂 Schon seltsam…

Neue Rubrik – Tipps

Ab heute könnt ihr auf unserer Homepage auf einige Tipps zugreifen. Diese Erfahrungen haben wir während der Reise gemacht und nun gibt es alles schwarz auf weiß 🙂

Also, habt ihr immer schon eine Reise geplant und braucht ein paar Tipps dafür, dann seit ihr hier genau richtig!!!

Viel Spaß beim durchstöbern und wie immer freuen wir uns über Kommentare und Feedback.

Beste Grüße

Jenny&Johann mit ChiBa

Der Weg nach Radeberg und eine Nacht in der Hauptstadt

So machten wir uns auf Richtung Süden. Mit dem Ziel Kathi und Martin zu besuchen. Das interessante dabei ist, dass wir die beiden gar nicht so richtig kennen. Wir wurden auf ihren Blog durch mehrere Ecken aufmerksam. Eine kurzen Absprache und dem Besuch stand nichts mehr im Wege. Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es also wieder auf Reisen.

Aber vorher machten wir ein Zwischenstopp. Bei dem kalten und verregneten Wetter in Deutschland, vermissen wir doch ein wenig die Wärme. So gab es nur eine Lösung diese auch im Norden zu bekommen. Da Bad Schwartau nicht nur eine Marmeladenfabrik hat, sondern auch über eine Therme mit Sauna verfügt, machten wir uns auf den Weg zur Holstein-Therme. Da es ab 19:30 Uhr einen Abendtarif gibt, wollten wir zwei Sparfüchse diesen auch ausnutzen. Wir haben leider nicht bedacht, dass es Sonntag ist und dieser nur während der Woche gilt. Irgendwie haben wir das Kleingedruckte überlesen 🙂 Also versuchten wir auf einen anderen Weg etwas Kleingeld zu sparen. Immerhin haben unsere Studentenausweise im Ausland super funktioniert. Doch hier in Deutschland verstehen die Leute auch was darauf steht 🙂 Naja, da diese seit einem Jahr abgelaufen sind, half nur der Hinweis darauf, dass wir in Asien Semesterurlaub hatten 🙂 Die Sauna war zwar nicht so heiß wie in Russland bei meinem Onkel, jedoch auf eine andere Art gut. Am Abend ging es direkt in Bett und wir genossen den Luxus am Morgen nach dem Saunagang auszuschlafen.

Morgens konnten wir dann all unsere Entspannung gebrauchen. Oft ist es uns passiert, aber dieses mal soll es auch den Weg in den Blog finden. Freunde der sterilen Gründlichkeit sollten diesen Absatz überlesen 🙂 Während man doch in einem Haus eine fest installierte Toilette besitzt, müssen wir uns auf Reisen etwas kreativer mit diesem Thema auseinander setzten. Da von vorneherein kein fester Platz für das Porta Potti im Nugget vorgesehen ist, außer ein Platz unter dem aufgebauten Bett, improvisierten wir. Da Jenny nachts aufs Klo muss und wir dafür das halbe Bett aufklappen müssten, steht unsere Toilette mitten im „Flur“. Im Gang zwischen Wohnraum (aka Essraum und Schlafzimmer) und der Küche (aka Badezimmer). Im nächsten Auto werden wir es auf jeden Fall besser lösen 🙂 Naja, zurück zum Thema. Nachdem ich morgens vergessen habe abzuspülen und Jenny das Porta Potti ins Badezimmer heben wollte, teilte sich dieses in zwei Teile und unser Haus stand unter Wasser 🙁 So verbrachten wir die nächstes 3 Stunden damit, unsere hinteres Interieur komplett aus dem Nugget zu räumen. Jede Ritze musste sauber gemacht werden und einige Teile, wie zum Beispiel der Teppich, mussten komplett entsorgt werden… Oft ist uns ein wenig aus dem Port Potti ausgelaufen. Bei hoher Temperatur und Bergüberfahrten, hatten wir so einiges danach zu putzen. Dieses mal jedoch war es eine Totalkatastrophe. Urlaub sieht anders aus!

Nach der veränderten Tagesplanung, machten wir uns auf herrlichen deutschen Autobahnen auf nach Dresden.

Am Abend wendeten wir dann unsere Asientaktik an um einen schönen Schlafplatz zu bekommen. Wir verließen die Autobahn in einem ländlichen Gebiet und fuhren an einem Feldweg bis zu einer geeigneten Stelle. Wir wissen gar nicht ob das hier in Deutschland erlaubt ist. Und ein Jahr zurück hätten wir uns auch darüber bestimmt mehr Gedanken gemacht. Nach einer sehr ruhigen Nacht kamen wir dann morgens auf neue Ideen. Da wir uns knapp 100km vor Berlin befanden und wir Yasemin und Christian noch im guten Gedächtnis hatten entschieden wir uns für einen Spontanbesuch. Die beiden haben wir vor knapp einem halben Jahr in Portugal kennen gelernt. Nach einem kurzen Telefongespräch standen wir dann Nachmittags in Tempelhof und tauschten unsere Geschichten aus. Da die beiden auch ständig unterwegs sind um aus dem Arbeitsalltag zu fliehen hätten wir sicher Gesprächsstoff für eine Woche gehabt 🙂 Wie dem auch sei, eine Woche hatten wir dann leider doch nicht, da die beiden am Wochenende für 3 Wochen nach Amerika fliegen und langsam mal die Vorbereitungen anfangen mussten. So verbrachten wir noch einen schönen Abend in einer Berliner Kneipe feierten den Sieg von Dortmund und tranken deutlich einen über den Durst. Am morgen mussten wir dann den Hut ziehen. Während wir uns den Schlaf aus den Augen rieben waren die beiden schon fleißig am arbeiten.

Nach einem kurzen Besuch des Hafens in Tempelhof ging es dann für uns weiter. Wir fuhren vorbei an den Spreewaldgurken und freuten uns auf das Treffen mit Kathi und Martin.

Am Abend kehrten wir dann auf dem Hof der alten Schlossmühle ein. Herr Lehmann, das Reiseauto der beiden ist zwar nicht mehr in ihrem Besitz aber ein kleines Plakat machte uns darauf aufmerksam, dass hier Overlander wohnen 🙂 Nach einem kurzen Abschnuppern mit Martin und später auch mit Kathi kamen wir schnell ins Gespräch und da die beiden uns Amerika und Südostasien voraus haben, weckten die Erinnerung einmal mehr die Reiselust in diese Teile der Welt. Ihr könnt übrigens hier (Link) die Reise der beiden anschauen. Da Martin noch dazu ein passionierter Filmemacher ist, sind die Videos auf ihrem Blog sehr sehenswert 🙂

Beste Grüße von unterwegs

Jenny&Johann mit ChiBa

Kommt vorbei…es gibt Flammkuchen :)

Nachdem die Pflicht erledigt war, konnte nur noch eins auf uns warten…die Kür. Wir verbrachten einen einsamen Tag auf dem Stellplatz. Da unser Plätzchen etwas außerhalb des Blickfeldes lag, haben uns Dagmar und Jürgen doch glatt übersehen. So besuchten wir die beiden auf einem anderen Platz und verabredeten uns für den nächsten Tag. Am Dienstag war es dann soweit. Unsere Reisemobile standen Tür an Tür. Und so haben wir recht flott damit begonnen, all unsere Abenteuer und kleine Problemchen und Wehwehchen auszutauschen 🙂  weiterlesen

Von Litauen über Polen nach good old Germany!

Irgendwie sind wir in letzter Zeit gesättigt. Nach all dem Aktion und all den Impressionen scheint uns der Norden Europas für einen Zweck gut: Und zwar Entspannen! Da wir das reichlich in Estland gemacht haben, vermissen wir doch den Kontakt zu anderen Reisenden. Hier scheinen uns nur noch Yoguhrtbecher entgegen zu kommen 🙂 Und keiner hat so wirklich Zeit und Lust einem ein offenes Ohr oder gar seine Zeit zu spenden. weiterlesen

Der Liebster Award geht an: …UNS :) YAEH!!!

Wow, wer hätte das gedacht. Nachdem wir jetzt seit knapp 11 Monaten auf Achse sind und unsere Erlebnisse digital veröffentlichen, wurde unser Blog in den Olymp der Liebster Awards katapultiert. Und jetzt kommt der absolute Hammer: DAS GLEICH ZWEI MAL!!!

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Was sollen wir sagen??? Wir fühlen uns mehr als geehrt und danken vom ganzen Herzen unseren Gönnern:

Anja und Michael von der Sparkasse und

Doreen mit ihrem Vorkoster aus dem blauen Kasten

Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und dem Liebster Award eine eigene Seite auf unserer Homepage spendiert. Wenn ihr direkt auf den Liebster Award klickt, werden die Regeln und unsere Nominierten samt den Fragen angezeigt. Als Submenü sind dann die Fragen und Antworten die an uns gestellt worden zu sehen.

Vielen Dank noch einmal für diese Ehre. Wir werden am Ball bleiben und unsere Blog so interessant und lesenswert wie möglich zu gestalten. Damit unsere Geschichten viel mehr sind, als nur eine Nachtlektüre… 🙂

Beste Grüße aus Polen. Eure Jenjo und ChiBa